Wingertszahn mit Rekordstimmen erneut DGB-Chefin in Mainz gewählt!
Susanne Wingertszahn wurde erneut zur DGB-Vorsitzenden für Rheinland-Pfalz/Saarland gewählt, bei der Bezirkskonferenz in Mainz.

Wingertszahn mit Rekordstimmen erneut DGB-Chefin in Mainz gewählt!
Bei der Bezirkskonferenz des DGB Rheinland-Pfalz/Saarland in Mainz wurde heute Susanne Wingertszahn mit 98,85 Prozent der Stimmen erneut zur Vorsitzenden gewählt. Diese Bestätigung ihrer Amtszeit fällt auf ein bemerkenswertes Ergebnis, das einen Vertrauensbeweis der Delegierten darstellt. Wingertszahn, 50 Jahre alt, wird die Interessen von nahezu 400.000 Beschäftigten in Rheinland-Pfalz und im Saarland für weitere vier Jahre vertreten. Ihr Stellvertreter, Timo Ahr, erhielt 96,55 Prozent der Stimmen und ist seit 2022 in dieser Funktion tätig.
Die Wahl fand in der Alten Lokhalle statt, wo auch die DGB-Bundesvorsitzende Yasmin Fahimi anwesend war. In ihrer Ansprache wies Fahimi auf die drängenden Themen der Konferenz hin, welche die schwierige Situation der Industrie und die klimapolitischen Ziele Deutschlands sowie der EU umreißen. Wingertszahn thematisierte hierbei die Notwendigkeit, industrielle Wertschöpfung und Arbeitsplätze im eigenen Land zu halten, um den Klimazielen gerecht zu werden. Ihr Dank für das Vertrauen der Gewerkschafter*innen war unmissverständlich, und sie betonte die Herausforderungen, die in der kommenden Amtszeit bestehen werden.
Ergebnisse der Wahl
Die Wahl brachte nicht nur klare Ergebnisse, sondern auch einen Ansporn für Ahr, der die Wahl als große Ehre bezeichnete und die Motivation zum weiteren Einsatz für die Arbeitnehmer*innen betonte. Beide Kandidaten hatten keine Gegenkandidaten und konnten somit ohne Widerstand in ihre Ämter gewählt werden. Wingertszahn hatte bei ihrer ersten Wahl vor vier Jahren 97,6 Prozent der Stimmen erhalten, was das Vertrauen in ihre Führung unterstreicht.
Aktuelle Themen und Herausforderungen
Ein zentrales Gesprächsthema der Konferenz war die Anpassung von Instrumenten und Maßnahmen zur Förderung einer klimaschonenden Produktion. Diese Diskussion ist besonders relevant im Kontext der Herausforderungen, vor denen die Industrie steht. Wingertszahn macht deutlich, dass eine Abwanderung von Wertschöpfung und Arbeitsplätzen nach China nicht im Interesse des Klimaschutzes sein kann.
In einer ganz anderen Ereignisiebene sind Rückrufe von Fahrzeugen ebenfalls in den Nachrichten. Honda hat über 406.000 Fahrzeuge, insbesondere Modelle des Honda Civic der Jahre 2016 bis 2021, zurückgerufen, weil ein Produktionsfehler dazu führen kann, dass sich die Räder lösen. Dieses Problem, das das Risiko von Unfällen erhöht, wird ohne Kosten für die Besitzer behoben; die Fahrzeuge werden von Honda-Händlern inspiziert und gegebenenfalls repariert. Die Benachrichtigung der Eigentümer erfolgt ab dem 9. Dezember. CBS News berichtet über diesen Rückruf und die Maßnahmen, die Honda ergreift, um safety concerns zu adressieren.